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		<title><![CDATA[House On Fire - Alle Foren]]></title>
		<link>https://house-on-fire.de/</link>
		<description><![CDATA[House On Fire - https://house-on-fire.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 09:56:57 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[The distance between Then and Now]]></title>
			<link>https://house-on-fire.de/showthread.php?tid=3</link>
			<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 06:31:55 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://house-on-fire.de/member.php?action=profile&uid=3">Bodie MacMillan</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://house-on-fire.de/showthread.php?tid=3</guid>
			<description><![CDATA[Bodie hatte Jemma beobachtet, schon Tage bevor das Treffen in Queens angestanden hatte.<br />
Zum einen, um sie überhaupt wiedersehen zu können, auch wenn es nur auf sichere Entfernung gewesen war, die weder sie noch ihn in Gefahr brachte. Zum anderen, um wieder ein Gefühl dafür zu bekommen, mit wem er es zu tun hatte. Drei Jahre waren eine lange Zeit, genug für grundlegende Veränderungen. Loyalitäten. Beziehungen. Lebensumstände. Es hatte jedoch nichts darauf hingewiesen. Sie war immer noch Teil des Systems, das sie nun stürzen wollten. Keine regelmäßigen Besucher, aber auch keine festen Routinen.<br />
Northport war klug gewählt. Klein genug, um nicht an jeder Ecke auf Verkehrsüberwachungskameras zu treffen, aber immer noch dicht genug an der Metropole New York, um schnell in der anonymen Menge untertauchen zu können, falls es nötig werden sollte. Außerdem, das musste MacMillan ihr lassen, war die Kleinstadt auch dazu angetan, ein heimeliges Gefühl aufkommen zu lassen; alles wirkte ruhig, fast schon familiär. Und vermutlich würde hier jeder jeden im Viertel kennen, was bedeutete, dass Fremde schnell auffielen. Ein weiterer, wenn auch eher taktischer Vorzug des kleinen Ortes.<br />
Bodie hatte sein Bike an der Hauptstraße vor einem kleinen Café stehen lassen und die letzte Viertelmeile zu Fuß zurückgelegt. Es war ein warmer, freundlicher Tag, zumindest wenn man bedachte, dass es gerade einmal Ende März war. Er genoss die Sonnenstrahlen auf der Haut und den Charme der Stadt – eventuell die letzten ruhigen Augenblicke, die er noch haben würde, bevor sie damit begannen, ihren Plan in die Tat umzusetzen. Er folgte der schmalen Seitenstraße, die ihn zu Jemmas Appartement führen würde.<br />
<br />
Seine Schritte wurden unwillkürlich langsamer, und mit jedem zurückgelegten Meter merkte der Schotte, wie sich eine Form der Anspannung in ihm auszubreiten begann, die er schon lange nicht mehr gespürt hatte. Und ihm war vollauf bewusst, dass es daran lag, dass er auf dem Weg zu ihr war. Jemma hatte in seinem Leben, seinem zweiten Leben, immer eine besondere Rolle gespielt, und mehr als einmal hatte Bodie sich gefragt, wo sie wohl angekommen wären, wenn sie nicht Teil des Systems gewesen wären, sondern zwei ganz normale Menschen. Eine Antwort auf diese Frage hatte er nicht gefunden – einfach, weil es nicht vorstellbar war. Ihre Vergangenheit hatte sie überhaupt erst an den Punkt gebracht, an dem sie vor drei Jahren gestanden hatten.<br />
An der Wohnungstür angekommen, blieb MacMillan einen Augenblick stehen, sah sich um, klingelte schließlich. Wartete, doch drinnen rührte sich nichts. Keine Schritte, keine verräterischen Schatten hinter den Fenstern. Erst als er sich sicher war, dass er keine Zuschauer hatte, zog er das kleine Etui mit dem Schlosserwerkzeug aus der Tasche. Die Verriegelung war gut, aber nicht gut genug – ausreichend, um einen Gelegenheitseinbrecher draußen zu halten, einen Profi jedoch nicht. Es dauerte nicht einmal eine Minute, bis Bodie eintreten und die Tür wieder hinter sich ins Schloss ziehen konnte.<br />
Die Wohnung war einfach, aber stilvoll eingerichtet, und er hatte auch nichts anderes erwartet. Ein Ort, an den man sich zurückziehen konnte. Bodie schritt durch die Zimmer, ließ sie auf sich wirken und nahm die Eindrücke in sich auf. Es lag ein leichter Hauch eines Parfums in der Luft, das sicherlich nicht billig gewesen war. Die Einrichtung wurde von hellen und freundlichen Farbtönen dominiert, die eine eindeutig weibliche Handschrift trugen. Die wenigen Pflanzen sahen gesund und gepflegt aus. Was er nicht entdecken konnte, war Technik: kein Laptop, ein alter Fernseher ohne Internetzugang, keine Smart-Home-Geräte. Nichts, worauf man sich von außen Zugriff verschaffen konnte.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Kluges Mädchen“</span>, murmelte er, bevor er in die Küche trat, einen Stuhl zurückzog und sich darauf niederließ. Dann wartete er. Nach einer halben Stunde schließlich wurde der Schlüssel ins Schloss geschoben und die Wohnungstür aufgeschoben. Es kostete MacMillan Überwindung, den automatischen Griff nach seiner Waffe zu unterdrücken.<br />
Als ein Schatten durch die Tür fiel, erhob er sich.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Nicht erschrecken, ich bin’s“</span>, sagte er mit leiser Stimme. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ganz toller Einstieg, MacMillan.</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Bodie hatte Jemma beobachtet, schon Tage bevor das Treffen in Queens angestanden hatte.<br />
Zum einen, um sie überhaupt wiedersehen zu können, auch wenn es nur auf sichere Entfernung gewesen war, die weder sie noch ihn in Gefahr brachte. Zum anderen, um wieder ein Gefühl dafür zu bekommen, mit wem er es zu tun hatte. Drei Jahre waren eine lange Zeit, genug für grundlegende Veränderungen. Loyalitäten. Beziehungen. Lebensumstände. Es hatte jedoch nichts darauf hingewiesen. Sie war immer noch Teil des Systems, das sie nun stürzen wollten. Keine regelmäßigen Besucher, aber auch keine festen Routinen.<br />
Northport war klug gewählt. Klein genug, um nicht an jeder Ecke auf Verkehrsüberwachungskameras zu treffen, aber immer noch dicht genug an der Metropole New York, um schnell in der anonymen Menge untertauchen zu können, falls es nötig werden sollte. Außerdem, das musste MacMillan ihr lassen, war die Kleinstadt auch dazu angetan, ein heimeliges Gefühl aufkommen zu lassen; alles wirkte ruhig, fast schon familiär. Und vermutlich würde hier jeder jeden im Viertel kennen, was bedeutete, dass Fremde schnell auffielen. Ein weiterer, wenn auch eher taktischer Vorzug des kleinen Ortes.<br />
Bodie hatte sein Bike an der Hauptstraße vor einem kleinen Café stehen lassen und die letzte Viertelmeile zu Fuß zurückgelegt. Es war ein warmer, freundlicher Tag, zumindest wenn man bedachte, dass es gerade einmal Ende März war. Er genoss die Sonnenstrahlen auf der Haut und den Charme der Stadt – eventuell die letzten ruhigen Augenblicke, die er noch haben würde, bevor sie damit begannen, ihren Plan in die Tat umzusetzen. Er folgte der schmalen Seitenstraße, die ihn zu Jemmas Appartement führen würde.<br />
<br />
Seine Schritte wurden unwillkürlich langsamer, und mit jedem zurückgelegten Meter merkte der Schotte, wie sich eine Form der Anspannung in ihm auszubreiten begann, die er schon lange nicht mehr gespürt hatte. Und ihm war vollauf bewusst, dass es daran lag, dass er auf dem Weg zu ihr war. Jemma hatte in seinem Leben, seinem zweiten Leben, immer eine besondere Rolle gespielt, und mehr als einmal hatte Bodie sich gefragt, wo sie wohl angekommen wären, wenn sie nicht Teil des Systems gewesen wären, sondern zwei ganz normale Menschen. Eine Antwort auf diese Frage hatte er nicht gefunden – einfach, weil es nicht vorstellbar war. Ihre Vergangenheit hatte sie überhaupt erst an den Punkt gebracht, an dem sie vor drei Jahren gestanden hatten.<br />
An der Wohnungstür angekommen, blieb MacMillan einen Augenblick stehen, sah sich um, klingelte schließlich. Wartete, doch drinnen rührte sich nichts. Keine Schritte, keine verräterischen Schatten hinter den Fenstern. Erst als er sich sicher war, dass er keine Zuschauer hatte, zog er das kleine Etui mit dem Schlosserwerkzeug aus der Tasche. Die Verriegelung war gut, aber nicht gut genug – ausreichend, um einen Gelegenheitseinbrecher draußen zu halten, einen Profi jedoch nicht. Es dauerte nicht einmal eine Minute, bis Bodie eintreten und die Tür wieder hinter sich ins Schloss ziehen konnte.<br />
Die Wohnung war einfach, aber stilvoll eingerichtet, und er hatte auch nichts anderes erwartet. Ein Ort, an den man sich zurückziehen konnte. Bodie schritt durch die Zimmer, ließ sie auf sich wirken und nahm die Eindrücke in sich auf. Es lag ein leichter Hauch eines Parfums in der Luft, das sicherlich nicht billig gewesen war. Die Einrichtung wurde von hellen und freundlichen Farbtönen dominiert, die eine eindeutig weibliche Handschrift trugen. Die wenigen Pflanzen sahen gesund und gepflegt aus. Was er nicht entdecken konnte, war Technik: kein Laptop, ein alter Fernseher ohne Internetzugang, keine Smart-Home-Geräte. Nichts, worauf man sich von außen Zugriff verschaffen konnte.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Kluges Mädchen“</span>, murmelte er, bevor er in die Küche trat, einen Stuhl zurückzog und sich darauf niederließ. Dann wartete er. Nach einer halben Stunde schließlich wurde der Schlüssel ins Schloss geschoben und die Wohnungstür aufgeschoben. Es kostete MacMillan Überwindung, den automatischen Griff nach seiner Waffe zu unterdrücken.<br />
Als ein Schatten durch die Tür fiel, erhob er sich.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Nicht erschrecken, ich bin’s“</span>, sagte er mit leiser Stimme. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ganz toller Einstieg, MacMillan.</span>]]></content:encoded>
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